


Traningsangebot :
In dieser Hinsicht können Sie hier eine Enttäuschung erleben, denn wir sind sehr darauf bedacht, unsere Kunden nicht hinters Licht zu führen.
K U N D E N ? ...... A N G E B O T ?
Nein, weder gibt es bei uns ein Angebot, noch kommen zu uns Kunden, denn HWAN-OONG ist eine Schule. Und in eine Schule
kommen Schüler und es gibt Unterricht.
Was aber kann man hier lernen? Und warum gibt es dann nur Unterricht in einer Disziplin ?
Die Antwort ist einfach : Dies ist eine Schule, die sich dem Taekwon-Do als Kampfkunst und nicht als Kampfsport widmet.
Was bedeutet das aber ?
Eine Kampfsportart hat sich grösstenteils der philosophischen, ethischen und moralischen Inhalte entledigt.
Zeremonien werden nur noch oberflächlich abgearbeitet und das Augenmerk gilt in erster Linie dem sportlichen Erfolg.
Dies ist eine Folge der westlichen Sichtweise. Es erscheint im ersten Moment sinnvoll, nur das zu nehmen, was man will
und den Rest zu entsorgen. Oft führt das auch zu Erfolg, aber eben nicht immer.
Es werden immer mehr Kampfformen gemischt und neu zusammengestellt, Regeln entworfen und verworfen. Es wird in
Käfigen gekämpft um das Publikum zu unterhalten. Wer sich das einmal vor Augen hält, dem wird schnell klar, dass
das nichts mit dem Ursprung der Kampfkünste zu tun haben kann.
Was ist denn nun eine Kampfkunst ?
Man kann es vielleicht so erklären: Eine Kampfkunst stellt eine Methode dar, sich geistig und körperlich in einer Art weiter zu entwickeln,
die mit anderen Methoden nicht erreicht werden kann. Sicher es gibt andere Kampfkünste und diese haben in dieser Hinsicht das gleiche Ziel.
Nur das Vehikel ist ein anderes.
Wer sich entschliesst, eine Kampfkunst zu erlernen, der kann sicher sein, dass es genug zu lernen gibt, ein Leben lang.
Für den einen ist das ein unglaublicher Frust, für den anderen eine unglaublich spannende Angelegenheit.
Jeder muss für sich entscheiden, wie er das sehen will, oder kann.
Geistige Entwicklung, die Fähigkeit zu kämpfen und noch vieles mehr beinhaltet es, eine Kampfkunst zu erlernen.
Darum gibt es keine Kurse, kein Frauentraining, kein Kindertraining, kein Einzeltraining und ganz einfach keine Abspaltung der Schüler innerhalb der Schule.
Eine Kampfkunst-Schule ist traditioneller Weise ein zu Hause für die Schüler und diese wiederum entwickeln im Laufe der Zeit
familienähnliche Bindungen. Ein Trainieren in so einer Schule ist eine wahre Bereicherung des Lebens.